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Gerne
reisten Menschen seit alters, und wechselten ihren Wohnsitz von einem
Ort zum anderen. Heute ist jeder Kontinent ein Schmelztiegel
verschiedenster Rassen, das Blut aller Welt hat sich vermischt. Es ist
jedoch nicht nur der Mensch, der sich auf der Erde bewegt hat. Auch
diverse Pflanzen und Tiere sind von Menschen, wissend sowie unwissend,
in neue Regionen oder auf neue Kontinenten gebracht worden. Manche
gingen kurze Zeit danach unter, die anderen konnten sich in der neuen
Umgebung langsam durchsetzen. Die
heutige Welt ist viel kleiner als früher. Auch um uns herum leben ganz
selbstverständlich Tiere und Pflanzen, die von weit entfernten Ländern
gekommen sind. Im Aquarium Ihres Zimmers schwimmen
Das sind nur einige der Beispiele aus diesem Buch, das als das erste deutsche Sachbuch dieses Gebiets für die allgemeine Leserschaft geschrieben wurde. Man ist sich gar nicht bewusst, wie viele Lebewesen in eine fremde Sphäre eindringen, ohne von uns Menschen bemerkt zu werden. Dabei wäre es ohne die Mithilfe des Menschen nie so weit gekommen. Heute
wird laut für die Erhaltung der Arten appelliert. Es würde Sinn machen,
einmal nachzudenken, warum überhaupt das Aussterben der Arten
entstanden ist, was wir Menschen dazu beigetragen haben und was wir
jetzt dagegen tun können. Antworten finden Sie nicht in diesem Buch.
Aber nachdem Sie das Buch gelesen haben, sehen Sie sicher Dinge, die Sie
bisher nicht wahrgenommen haben. Aus >Shinhyoron<, Juli 2001 Das Original: Ameise als Tramp, 1999, Amman Verlag, ISBN 3-250-20404-3 Der Autor: Bernhard Kegel, |