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Das
Rote Kreuz. Genauer gesagt, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz
(das IKRK). Ein Name, der in der letzten Zeit häufig erscheint.
Interviews von Delegierten und Statements von Sprecher liest und hört man in den letzten Wochen
öfters als sonst. Etwa vor einer Woche brach erneut der Irakkrieg aus, obwohl die ganze Welt dagegen war.
Als
der baldige Kriegsausbruch voraussehbar wurde, zogen sich Hilfsorganisationen
und Diplomaten allesamt
aus dem Land zurück, während das IKRK als einzige Organisation im Gebiet,
wo sich bald in ein Schlachtfeld verwandeln sollte, zurück
blieb. Genau so wie damals bei dem Bürgerkrieg
Dieses
Buch enthält Berichte und interessante Philosophien, aber auch die
Entstehung und Wandlung dieser Truppe aus ‚Krieger ohne Waffen’ sowie
Probleme, mit denen sie sich in der heutigen Zeit konfrontiert sehen,
werden thematisiert. Gerade diese Truppe, nämlich das IKRK, kann man
als den Vater der
freiwilligen Aktivität bezeichnen.
Beigetragen
zu diesem Buch haben Delegierte des IKRK sowie Journalisten aus der
Schweiz. Gerne möchte ich am Schluss erwähnen, dass es ein reiner Zufall
ist, dass die Veröffentlichung der japanischen Übersetzung dieses
Buchs gerade auf den Ausbruch des Irakkriegs gefallen ist. Aus >Shinhyoron<, Juni 2003 Das Original: Krieger ohne Waffen, 2001, Eichborn Verlag, ISBN 3-8218-4500-7 Zusammengestellt von H. M. Enzensberger |